Nasenduschen im Test

Nicht jede Nasendusche ist gleich. Sie unterscheiden sich in Form, Farbe oder in der Art der Benutzung. Oftmals gibt es bei dem einen oder anderen Produkt zudem Kritik an der Anwendung oder ganz und gar der Wirkung. Um nicht wahllos ein unter Umständen schlechtes Produkt im Einkaufskorb zu haben, suchten und testeten wir die aus unserer Sicht besten Nasenduschen. Dabei war uns wichtig, das wir auch Anmerkungen von bereits aktiven Spülern berücksichtigen. Dabei haben 3 Produkte unterschiedlicher Marken unsere Aufmerksamkeit auf sich gelenkt.

Gerade Pollern-Allergiker und Patienten mit Sinusitis wissen die Vorteile einer Nasendusche zu schätzen. Durch die salzig-warme Lösung können viele Beschwerden deutlich gelindert werden. Laut dem Nasenduschen Test gibt es sowohl die mechanische Nasendusche als auch die elektrische Variante. Die elektrische Nasendusche wird oft von HNO-Ärzten verschrieben, denn im freien Kauf sind diese Geräte nicht sonderlich billig.

Medizinischer Schutz durch Nasenspülen?

Nasenduschen bekommt man in Apotheken und Drogerien. Dort wird meistens mit einer besonderen Hygienemaßnahme für den Einsatz der Nasendusche geworben. Medizinisch gesehen gibt es gegen eine Nasendusche nichts einzuwenden, wenn sie richtig genutzt wird. Der Nasenduschen Test gibt hier Tipps für die richtige Nutzung.

Hygiene

Vor und nach jedem Einsatz sollte die Nasendusche gut mit fließendem warmen Wasser gereinigt werden. Die Einsätze sollte man danach am Besten kopfüber trocknen lassen. Zwischendurch ist auch eine intensive Reinigung in der Spülmaschine ratsam.

Der sanfte Einfluss

Beim Spülen mit der Nasendusche sollte man immer den Mund öffnen, denn sonst läuft die Lösung in den Rachen. Man kann die Lösung ausspucken oder auch runterschlucken. Ist ein Nasenloch verstopft und kommt die Lösung nicht durch, dann beginnt man mit dem anderen Nasenloch. Hat man auch hier keinen Erfolg, dann sollte man die Behandlung unterbrechen und am nächsten Tag erneut versuchen.

Die richtige Flüssigkeit

Auf die richtige Spüllösung kommt es an. Diese muss aus 100 ml Wasser und 0,9 g Kochsalz, also Natriumchlorid bestehen. Beim Dosieren ist es hilfreich, wenn man sich an die Dosierhilfen hält und auch die Portionsbeutelchen Salz nutzt. Bereitet man die Lösung als Vorrat an, dann nutzt man 500 ml Wasser und 4,5 Gramm Salz, dies entspricht einem Teelöffel. Die Nasenspülung sollte nach Möglichkeit immer frisch zubereitet werden, dann sich sonst Bakterien sammeln können.

Wie oft sollte man die Nasendusche nutzen?

Dies hängt an den Gründen, warum man eine Nasendusche überhaupt nutzt. Mediziner und auch der Nasenduschen Test sagen dazu:

Prophylaxe

1- 2 mal pro Woche, man kann aber auch mehrmals täglich die Nasendusche nutzen. Die regelmäßige Anwendung kann helfen, sich nicht mit Schnupfenviren anzustecken. Es werden alle Keime aus der Nasenschleimhaut gespült und die Schleimhaut wird feucht und gesund erhalten.
Pollenallergie

Hier empfiehlt es sich abends die Nase zu spülen, um alle Pollen zu entfernen. Durch die regelmäßige Anwendung lassen sich die Symptome einer Pollenallergie mindern.

Hausstauballergie

Es ist ratsam die Nase am Morgen zu spülen, da oftmals während des Schlafes die Milben usw. eingeatmet werden.

Schnupfen

Immer wenn man es für nötig hält, denn durch das Spülen wird der Schleim gelöst und die Nasenschleimhaut kann abschwellen. Die wunde Nase heilt leichter. Experten empfehlen hier ein Spülen zwischen 1 und 3 mal am Tag.

Die Vor- und Nachteile einer Nasendusche

Zu den Vorteilen zählen ganz klar

  • einfache Anwendung
  • Nasennebenhöhlen werden durchspült und gereinigt
  • Nasenhöhlen werden nachhaltig befreit
  • Nasenduschen können immer wieder verwendet werden
  • Lösungen sind natürlich und belasten daher nicht den Körper
  • Keine Gefahr von Abgängigkeit
  • Nasenschleimhaut wird nicht gereizt oder schwindet im Extremfall

Die Nachteile

  • Die Anwendung muss geübt werden
  • Geräte sind nicht immer leicht zu transportieren
  • kann nicht außerhalb des Hauses angewandt werden

Darauf sollte man beim Kauf achten

Der Nasenduschen Test gibt Tipps und Hinweise, worauf man beim Kauf einer Nasendusche unbedingt achten sollte.

  • Das Material: Kunststoff ist hierbei sehr von Vorteil, denn es ist weich und man kann sich damit so gut wie nicht verletzen. Es gibt auch Nasenduschen aus Keramik, die robust und langlebig sind. Bei Nutzung in Mikrowelle oder Spülmaschine sind die Angaben des Herstellers zu beaschten.
  • Die Form: Der lange Hals ist eine gute Hilfe beim Einfüllen der Lösung in die Nase, denn dann muss man den Kopf nicht so weit nach hinten legen. Gerade wenn man Schnupfen hat, können solche Bewegungen zusätzlicher Schmerzen auslösen. Es sollten unterschiedliche Aufsätze zum Lieferumfang gehören, da jede Nase eine andere Größe und Form hat.
  • Das Fassungsvermögen: In der Regel stehen zwei Größen zur Auswahl: 2350 und 400 ml. Eine Nasendusche mit 250 ml ist vollkommen ausreichend für beide Nasenlöcher. Man sollte bedenken, je höher das Fassungsvermögen ist, umso schwerer wird die Nasendusche.
  • Zubehör: Es gibt hier wenig Zubehör, wobei es einige Modelle als Set gibt. Dies bedeutet, dass das Salz in Portionspackungen beigefügt ist. Ein Dosierlöffel ist allerdings ein sehr sinnvolles Zubehör, wenn man die Lösung aus Haushaltssalz selbst herstellen möchte.

Bei der Anwendung der Nasendusche gilt zu beachten

Der Nasenduschen Test weist darauf hin, dass bei der Anwendung bei Kindern unbedingt ein Erwachsener anwesend sein soll, denn ein zu weites Einführen kann zu Verletzungen führen. Ab einem Alter von 4 Jahren können Kinder unter Aufsicht die Nasendusche selbst nutzen.

Nasenduschen im Test

Bereits im Jahre 2014 hat die Stiftung Warentest einen Nasenduschen Test vorgenommen. Die meisten getesteten Nasenduschen schnitten hierbei aber schlecht ab, was sehr oft an der fehlenden Bedienungsanleitung lag. Einige Modelle fielen auch wegen schlechter Verarbeitung bzw. wegen umständlicher Handhabung durch. Aktuell kann der Nasenduschen Test das Modell NoseBuddy Neti Pot sehr empfehlen, denn diese Nasendusche verfügt über einen langen Hals und besteht aus Kunststoff. Als Zubehör bekommt man einen Dosierlöffel.

Der Preis-Leistungssieger ist das Bodhi Nasenspülkännchen aus Keramik, das besonders robust und langlebig ist. Das Design ist sehr ansprechend, weshalb man es auch gerne nutzt und nicht im Schrank versteckt.